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Beschreibung
Schon von weitem ist die dunkle Rauchfahne zu sehen, die tief aus dem Kraterschlund dem Himmel entgegensteigt. Der Stromboli ist ein noch aktiver Vulkan, der größte Europas nach dem Ätna, ein Lavaberg, der sich bis 2000 m unter die Wasseroberfläche senkt und seine maximale Höhe von 924 m über dem Meeresspiegel erreicht. Die Insel ist 12,6 m² groß und die östlichste der Äolischen Inseln. Optisch wird sie vom mächtigen Krater beherrscht. Wie kleine weiße Würfel ziehen sich die Häuser des 300-Seelen-Dörfchens am grünen Abhang des Vulkans hinauf. Nachts kann man die Lava, den glühenden Strom, der von oben langsam hinab fließt, leuchten sehen. Zwei- bis dreimal schleudert der Berg glühende Schlacke und Asche in den Himmel, ein Phänomen, das der Einheimische gewohnt ist und den Touristen fasziniert. Aber für den Touristen besteht keine Gefahr, sofern sie sich an die Anweisungen der Behörden halten. Auf jeden Fall finden auf der Insel Stromboli Naturschauspiele statt, die man von Wasser und zu Lande aus sicherer Entfernung verfolgen kann.
Wer Ruhe sucht, findet sie hier, denn in den kleinen Gässchen gibt es keine Straßenlaternen, laute Bars oder Discotheken. Der Hafen ist einer der kleinsten der Welt und sehenswert, genauso wie man sich die Grotte des Äolus, des Herren der Winde, nicht entgehen lassen sollte.
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